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29.8.2026: Judo Grand Slam in Lausanne 2026

Am 29. August 2026 um 09:00 Uhr war es endlich soweit: Vier Judokumpels – Guido, Richi, Jan, Yannik – fanden sich auf dem Parkplatz der Schützenwiese ein, um gemeinsam zum Judo Grand Slam in Lausanne zu fahren. Die Vorfreude war so gross, dass man sie fast mit einem Wazari vergleichen könnte (obwohl Richi dazu anmerken musste, dass ein Wazari heutzutage nicht mehr das ist, was es einmal war – tja, das Alter! 😄).

Auf zum Abenteuer

Nach einem kurzen Halt in Kindhausen, wo wir Brian einsammelten, ging es direkt zum Bahnhof Dietlikon weiter, wo dann auch noch Fabien zustieg. Nun war die lustige Truppe (fast) komplett und wir bretterten über die Autobahn nach Lausanne zur Vaudoise Arena. Wer braucht schon ein Navi, wenn man Guido hat, der den Fahrstil eines Rallyefahrers an den Tag legt?

Kämpfe und Snacks

Kaum angekommen, stürmten wir in die Halle, wo es bereits laut zu und her ging. Auf Tatami 4 stand mit Aurélien gerade ein Schweizer im Einsatz – die Stimmung war elektrisierend! Nach dem ersten Kampf schnappen wir uns unser erstes Getränk und etwas Kleines zu essen. Gut ausgerüstet auf unseren Sitzen, war die Vorfreude auf die nächsten Kämpfe kaum zu bändigen.

Die erste Pause nach der Vorrunde nutzten wir, um unser Hotel zu beziehen und uns zu stärken. Schließlich ist eine gute Vorbereitung für die nächsten Kämpfe nicht zu unterschätzen.

Finalkämpfe und alte Geschichten

Mit dem Bus zurück zur Arena und dann kam die grosse Show in Gange. Die Finalkämpfe unterhielten das Publikum. Während der Kämpfe stiess Niggi (Zug verpasst) zur Truppe hinzu. Plötzlich waren wir nicht mehr nur Judokas, sondern auch die besten „Experten“ der Arena – und ja, die Diskussionen über Wertungen, Gewichtklassen und gesehene Techniken waren genauso spannend wie die Kämpfe selbst.

Nach dem Abschluss und der Medaillenvergabe trafen wir uns draussen mit Vincent, ein weiteres Mitglied der leider nicht mehr existierenden Kampfmannschaft vom JJCW. Bei einem (oder waren es zwei?) weiteren Getränken liessen wir alte Geschichten Revue passieren und lachten über Strafen für nicht korrektes Grüssen, unkontrollierte Seoi Nage auf den Knien, den Ständer der Kamera ;) und vieles mehr.

Vincent verabschiedete sich nachdem er uns ein Bier spendiert hat und fuhr mit dem Zug Richtung Jura nach Hause. Wir anderen Judokas machten uns mit dem Bus auf den Weg zum Restaurant Etoile Blanche. Ein leckeres Abendessen im Garten bei angenehmen Temperaturen war der perfekte Abschluss eines aufregenden Tages.

Der nächste Morgen

Nach einer für einige zu kurzen Nacht im Hotel trafen wir uns bereits um 8 Uhr zum Frühstück. Der Kaffee musste mit anstehen verdient werden, trotzdem war die Stimmung bereits grossartig. Danach ging es wieder mit dem Bus in die Arena, um die Gruppenphase der „Schweren Jungs und Mädels“ zu beobachten.

Die Unterbrechung zwischen Gruppenphase und Finalrunde nutzten wir, um uns zu verpflegen und in einem Café in der Nähe unseren „Tank“ wieder aufzufüllen.

Rückfahrt und Fazit

Nach den spannenden Finalkämpfen verabschiedeten wir Niggi, der versuchte, den Zug noch zu erwischen. Es wäre ja nicht Niggi, wenn der Zug nicht ohne ihn abgefahren wäre (siehe Bericht vom Seniorentreffen 2024). Wir andern machten uns auf den Rückweg zum Hotel, wo unser Büschen brav gewartet hatte. Guido, unser zuverlässiger Fahrer, kutschierte uns sicher nach Hause.

Diese Reise war nicht nur ein Sportereignis, sondern auch ein unvergessliches Erlebnis voller Lachen und Freundschaft. Wenn das nicht nach einer Wiederholung schreit, was dann? 🥋🎉
Danke an alle für die geile Zeit – es hat riesen Spass gemacht, mit euch unterwegs zu sein!

Richi

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